Begleittext zur Ausstellung „fundamental spirits“ im Foyer der CDU-Landtagsfraktion im Landtag Nordrhein Westfalen vom 28. September bis 28. Oktober 2016.

JL8C5247Begleittext zur Ausstellung „fundamental spirits“ im Foyer der CDU-Landtagsfraktion im Landtag Nordrhein Westfalen vom 28. September bis 28. Oktober 2016.

Die Grundidee für meine neuen Arbeiten zum Thema „fundamental spirits“ trage ich bereits seit über einem Jahr in mir. Was bedeutet Religion für die Gesellschaft, in der wir leben? Wo liegen die Unterschiede, wo die Gemeinsamkeiten? 

Mir kam also die Idee einer bildhaften Darstellung der verschiedenen Religionen durch Bildzitate in einem Horizont. Der Horizont findet sich bereits seit einiger Zeit in meinen Bildern und bedeutet für mich eine Reduzierung auf das Wesentliche. Der Hintergrund für mein künstlerisches Vorhaben ist das Anliegen den Ursprung oder den Kern einer Sache zu finden.

Zunächst einmal möchte ich die 5 großen Weltreligionen gleichwertig in jeweils einem Bildformat (260 x 140 cm) und in einem Horizont mit passenden Bildzitaten darstellen. Natürlich werden diese großen Gemälde von vielen kleineren sowie von Studien begleitet. Begonnen habe ich mit dem mir vertrauten Christentum, freue mich aber auch auf die Auseinandersetzung mit dem Judentum, dem Islam, dem Hinduismus sowie dem Buddhismus. 

Es sind sehr übereinstimmende Sehnsüchte und Bedürfnisse, die wir Menschen haben – egal wo wir herkommen und wie wir leben. Nach Geborgenheit und Liebe sowie nach Sicherheit und Frieden sehnen wir uns alle. Auch der Wunsch nach Zugehörigkeit zu anderen Menschen – Familie, Glaubensgemeinschaft und Nationalität – vereint uns alle. Sich verwurzelt und dennoch frei zu fühlen, gehört zu den fundamentalen Bedürfnissen der meisten von uns. 

Meine Gemälde sind zwar von frei zusammengestellten Bildzitaten geprägt, bekommen aber durch die verbindende Malerei einen sehr eigenen Ausdruck und eine eigene Atmosphäre. Es gibt viel zu entdecken und zu interpretieren. Dabei ist mir wichtig, dass die Bilder eine Seele haben, lebendig sind und Assoziationen beim Betrachter wecken. Als Künstlerin ist es mein Wunsch, andere Menschen an meinem Prozess teilhaben zu lassen und zum Nachdenken anzuregen. Die von mir verwendete Technik kombiniert ein Acryldruckverfahren mit Zeichnung, Acryl- und Ölmalerei auf Papier oder Leinwand.

Informationen zu den Gemälden aus der Werkgruppe der „Grazien“ finden Sie in meinem Katalog.

Ich hoffe, die Ausstellung hat Ihnen gefallen, und freue mich wenn Sie mein Atelier oder eine meiner folgenden Ausstellungen besuchen.

Jeannette de Payrebrune

Atelier 10 / Wachsfabrik

Industriestraße 170, 50999 Köln

www.payrebrune-art.de

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